Vom Aufzug-Witz zur Erfindung des ūüôā

Nicht nur Fans der Fernsehserie „The Big Bang Theory“ wissen, dass Physiker so ihren eigenen Humor haben (manch einer hat vielleicht auch gar keinen). Im Jahre 1982 versuchten sich ein paar Physiker an der Carnegie Mellon Universit√§t von Pittsburgh an einem Aufzug-Witz, indem sie √ľber folgende Versuchsanordnung philosophierten: Eine Kerze brennt an einem Wandhalter in einem Fahrstuhl. Ein Tropfen Quecksilber liegt auf dem Boden. Was passiert mit dem Quecksilber, wenn das Fahrstuhl-Kabel rei√üt?

W√§hrend fast die ganze Welt damals noch offline war, diskutierten die Physiker in einem Online-Forum √ľber dieses gef√§hrliche Experiment. Schlie√ülich witzelte jemand, dass wohl tats√§chlich ein Kollege die Versuchsanordnung ausprobiert h√§tte. Als Folge sei nun einer der Fahrst√ľhle in ihrem Geb√§udetrakt mit Quecksilber verseucht. Diesen Spa√ü verstanden die Kollegen jedoch nicht und es entbrannte eine hitzige Online-Diskussion. Schlie√ülich stellte jedoch einer der Wissenschaftler offiziell fest, dass alles nur ein Scherz gewesen sei. Es bestehe keine Gesundheitsgef√§hrdung und alle Aufz√ľge seien in Ordnung. Um solche Missverst√§ndnisse zuk√ľnftig zu vermeiden, m√ľsse man allerdings er√∂rtern, wie man derartige Ironie in der neuen, digitalen Kommunikation kennzeichnen k√∂nnte.

Die Erfindung des Emoticons

Drei Tage sp√§ter, am 19. September 1982, schlug der am Diskurs beteiligte Wissenschaftler Scott Fahlman zu diesem Zweck die Zeichenkombination „Doppelpunkt-Bindestrich-Klammer zu“ vor. Dazu vermerkte er, man solle es seitlich lesen. : – )
Es gab zahlreiche Alternativvorschl√§ge, wie beispielsweise das „&“, weil es das lustigste Zeichen auf der Tastatur sei, oder die Zeichenkombination „\__/“ f√ľr einen lachenden Mund. Das : – ) setzte sich aber schnell durch und wurde zum ersten von mittlerweile unz√§hligen Emoticons. Der verkannte Aufzug-Witz war zum Ausl√∂ser f√ľr eine neue Art des Kommunizierens geworden. Aus der heutigen digitalen Kommunikation sind die inzwischen bunt gestalteten kleinen Smileys und Emojis nicht mehr wegzudenken. Und selbstverst√§ndlich k√∂nnen sie inzwischen auch noch viel mehr als nur freundlich lachen:

😂 😇 😋 😳 😍 🤫 😎

Als fast ebenso humorloser Aufzugshersteller m√ľssen wir √ľbrigens anmerken, dass das gerissene Seil an der Aufzugskabine keine gro√üen Auswirkungen auf das beschriebene Experiment gehabt h√§tte. Auch in den 80er Jahren waren schon alle Personenaufz√ľge mit einer Sicherheitsfangvorrichtung ausgestattet. Bei einem gerissenen Seil w√§re die Kabine daher nicht wie von den Physikern angenommen abgest√ľrzt. Somit h√§tte man die Versuchsanordnung auch einfach in ein sicheres Labor verlegen k√∂nnen ūüėČ

Anschrift

HIRO LIFT GmbH
Verwaltung & Produktion
Meller Straße 6
33613 Bielefeld

HIRO LIFT GmbH
Standort Mitte
Boulevard 9-11
33612 Bielefeld

Hotline: 0800 544 22 22 (kostenlos)
E-Mail: personal@hiro.de

Sie suchen eine Beratung vor Ort?
Wir finden Ihren Ansprechpartner.
Wir suchen Ihren Ansprechpartner
Keine Zeit zum „Scrollen“?

Du willst alles auf einmal sehen? Gern: Schau doch mal, ob etwas dabei ist!

Alle Jobs im √úberblick!